Die liebe Tamara vom Blog Fashionladysloves hat vor Kurzem die Saftkur von Kale and Me versucht und war begeistert. Da dachte ich gut, wenn das andere durchziehen, schaffe ich das auch. Und so habe ich mich letzte Woche in das Abenteuer Detox-Saftkur gestürzt. 

Wieso Kale and Me?

Ich habe mich aus mehreren Gründen für die Kale and Me Saftkur entschieden. Zum einen ist sie deutlich günstiger als diverse andere Detox- Saftkuren. Zweitens haben mich die Säfte von der Zusammensetzung und die Geschmacksrichtungen überzeugt. Weiters fand ich für mich persönlich die Website und auch den Bestellvorgang von Kale and me sehr einfach und verständlich. Beeindruckt hat mich zudem, dass der Liefertermin selbst bestimmt werden kann.

Die Säfte von Kale and Me:

  1. Pamela Pine: Apfel, Ananas, Gurke, Zitrone, Minze; Geschmack: Spritzig-Erfrischend-Minzig
  2. Catie Carrot: Apfel, Karotte, Zitrone; Geschmack: Bodenständig-Lustig-Sauer
  3. Al Avoca: Ananas, Spinat, Avocado, Zitrone; Geschmack: Tropisch-Cremig-Vollmundig
  4. Rosy Roots: Apfel, Karotte, Rote Beete, Zitrone, Ingwer; Geschmack: Würzig-Mild-Rustikal
  5. Kalvin Kale: Apfel, Gurke, Staudensellerie, Zitrone, Grünkohl, Spinat; Geschmack: Herb-Blumig
  6. Amy Almond: Wasser, Mandel, Dattel, Himalaya Salz; Geschmack: Vollmundig-Marzipannote-Süß

Was bewirkt eigentlich eine Detox-Saftkur? 

Eine Detox-Kur sorgt dafür, dass Abfallstoffe ausgeschieden werden und der Körper auf diese Weise gereinigt wird. Detox soll helfen die Gesundheit zu verbessern und im Zuge dessen verlieren die meisten auch etwas Gewicht. Juhuu; BIKINIFIGUR,  genau das Richtige so kurz vor dem Sommer. 😉 Nach dieser Kur soll man sich energiegeladener, frischer und einfach besser fühlen. Man verzichtet in diesen Tagen auf feste Nahrung. Weiters sollte man auch Alkohol, Nikotin und Kaffee weglassen.

Vorbereitung ist das Wichtigste:

Ich versuchte mich natürlich schon die ganze Woche davor an leichte Kost zu halten, was mir gerade in der letzten Zeit wirklich schwerfiel. So verließ mich auch am Mittwoch, wo die Säfte geliefert wurden, kurz der Mut und naschte mich so ein bisschen durch die Süßigkeitenlade in der Firma. 😉 

DONNERSTAG, Tag 1)

Voll motiviert startete ich den ersten Tag. Gleich um 7:30 trank ich Saft 1. Absoluter Genuss! Da ich aber eigentlich in der Früh gar nicht frühstücke, war es schon etwas ungewöhnlich nun mit einem richtigen Powergetränk zu starten. Der Geschmack von Ananas, Apfel, Gurke, Zitrone und Minze pushte mich ordentlich und das ganz ohne Kaffee am Morgen. Ich war wirklich überrascht, dass mir das gar nichts ausmachte, auf meinen geliebten Kaffee zu verzichten.

Weiter ging es nach 2 Stunden mit Saft Nr. 2 (Karotte, Apfel, Zitrone). Auch dieser Geschmack haute mich vollkommen aus den Socken. Absolut erfrischend. Auch nach Saft 3 zu Mittag hatte ich keine Probleme mit Hunger. Jedoch musste ich Saft 3 gegen Saft 5 tauschen, da ich eine Avocadounverträglichkeit habe. Natürlich habe ich vorgesorgt und mir gleich 3 Säfte von Nr. 5 mehr mitbestellt. 

Dann ging es in die Arbeit und dort trank ich dann genüsslich Nr. 4 (Apfel, Karotte, Rote Beete, Zitrone, Ingwer) und nach 2 Stunden Nr. 5 (Apfel, Gurke, Staudensellerie, Zitrone, Grünkohl, Spinat). Auch diese Geschmacksrichtungen sind sehr lecker. Zwischendurch trank ich jede Menge Wasser, doch dann am späten Nachmittag ging es auf einmal los mit mega Kopfschmerzen und Übelkeit. Bis zum Abend wurde es immer heftiger und schon langsam merkte ich so gegen 18:00 Uhr, wie ein ordentliches Hungergefühl kam. Ich war müde, ausgelaugt und hungrig. Und so half ich mir mit einer Tasse Gemüsebrühe aus. Dies ist laut Kale and Me Webseite auch überhaupt kein Problem. Und das war auch meine Rettung. Das Hungergefühl und die Übelkeit waren wie weggefegt. Doch die Kopfschmerzen blieben. Und so beschloss ich an diesem Tag sehr früh ins Bett zu gehen, denn ich war wirklich fertig. 

FREITAG, Tag 2)

In der Früh merkte ich, dass ich etwas wackelig auf den Beinen war. Nach dem ersten Getränk ging es mir dann etwas besser. Auch die Kopfschmerzen waren gottseidank weg. Und so schlürfte ich auch die nächsten Drinks ohne Probleme. Eigentlich hatte ich mir an diesem Tag vorgenommen, den Haushalt etwas auf Vordermann zu bringen, um mich gut abzulenken, doch ich hatte aber irgendwie nicht den Elan was fertig zu bringen. Hunger hatte ich keinen, aber ich fühlte mich einfach sehr schlapp. Am Nachmittag bekam ich auch wieder leichtes Ziehen im Kopf. Mir war an diesem Tag auch ständig kalt und musste mich wie im Winter im Zwiebellook durch die Wohnung schleppen. Nach meinem Rote-Beete-Saft am Nachmittag bekam ich plötzlich wieder Lust auf Gemüsebrühe und so kochte ich mir eine Tasse und trank diese zwischen Saft 5 und 6. Am Abend nahm ich noch eine heiße Dusche und kuschelte mich wieder relativ früh in mein warmes Bett, denn auch die Kopfschmerzen machten sich immer noch stark bemerkbar. 

SAMSTAG, Tag 3)

Komischerweise stand ich an diesem Tag voll frisch und vollkommen ausgeschlafen auf. Ich fühlte mich wie ein anderer Mensch. So leicht und wohlfühlte ich mich schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Irgendwie total komisch, nachdem es mir ja an Tag 1 und 2 nicht so prickelnd ging. Umso erstaunter war ich, wie ausgeglichen ich mich an diesem Samstag fühlte. Mein Hungergefühl war vollkommen weg. Die Säfte am Vormittag trank ich mit Genuss. Der Geschmack war auch viel intensiver, als wie an den ersten beiden Tagen. Keine Kopfschmerzen, keine Übelkeit. Ich hatte richtig gute Laune und war total entspannt.

Das änderte sich aber so gegen 15:00 Uhr schlagartig. Der Hunger war auf einmal da. So ein mächtiges Gefühl wie an Tag 3 merkte ich an den übrigen Tagen so gar nicht. Es fühlte sich an wie ein Loch im Bauch. Nach Saft Nr. 5 ging es dann wieder so einigermaßen, jedoch musste ich mir wieder mit einer Gemüsebrühe aushelfen, um den Hunger zu stoppen. Kopfschmerzen, Übelkeit und das Kältegefühl blieben an Tag 3 vollkommen aus. 

DER TAG DANACH:

Ja wie soll ich sagen, ich fühlte mich anders, anders als sonst. Mein Bauch war flach wie schon lange nicht mehr. Mein Kopf war wie leer gefegt. Meine Motivation an diesem Tag war unbeschreiblich. Ich fühlte mich gut, richtig gut. Erstaunlicherweise war es total komisch wieder feste Nahrung zu mir zu nehmen. Die erste richtige Mahlzeit nach der 3-Tage-Saftkur war himmlisch. Eine Gaumenexplosion!!!

FAZIT:

Generell schmeckt das Essen nun viel besser und intensiver. Nach so einer Detox-Kur wird natürlich empfohlen sich wieder langsam ans Essen ranzutasten und sich natürlich nicht gleich einen Burger reinzuziehen! 😉

Dass ich in der Früh fitter bin, so wie am letzten Tag der Saftkur, kann ich nicht wirklich behaupten. Ich bin ein Morgenmuffel und das hat auch Detox nicht verändert. 😉 Jedoch esse ich seit der Kur um einiges bewusster und gesünder. Habe zusätzlich meinen Kaffeekonsum sehr eingeschränkt und auch die Süßigkeiten-Attacken sind so gut wie weg. Ich esse mehr Obst zwischendurch und versuche, soweit es mir möglich ist, 3 Mahlzeiten am Tag einzuhalten. Sogar ein kleines Frühstück fällt mir seit der Kur um einiges leichter. Ich kann jedem, trotz einigen Nebenwirkungen, die Saftkur auf alle Fälle weiterempfehlen. Denn das Gefühl danach ich wirklich unbeschreiblich. Vor allem kannst du mit einer Detox-Saftkur um einiges einfacher auf eine gesunde Ernährung umstellen. 

Und habt auch ihr schon eine Detox Saftkur gewagt? Wie ist es euch dabei ergangen? Würdet ihr nochmals eine machen?

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