Gleich mal vorweg….Wer jetzt dachte, ich nehme euch in ein All inklusive Familien-Animationsparadies in meinem ersten Travelpost mit liegt richtig falsch. Natürlich werde ich euch in den nächsten Wochen auch Familienurlaube schmackhaft machen. Diese verbringen meine Familie und ich aber etwas anders, als wie sich wahrscheinlich die meisten nun von mir denken, und haben daher auch eine eigene Rubrik auf meinem Blog verdient. 😉 

Da sich ja mein Blog eigentlich mehr um das Leben der Mamas dreht, starte ich auch meine Reiseberichte mit einem etwas außergewöhnlichen Mamas Urlaub aus der Vergangenheit. Ja ich nehme mir wirklich alle 2 Jahre die Freiheit, ohne Familie in den Urlaub zu fahren. Auch mein Mann darf im Gegenzug natürlich auch alleine auf Reisen gehen. So kann jeder für sich versuchen, vom Alltags- und Familienstress abzuschalten.

Für mich heißt es aber dann nicht immer nur relaxen, nein auch im Urlaub brauche ich immer ein wenig Aktion.  Und so kam es dazu das ich im Sommer 2015 endlich einen Urlaub genau nach meinem Geschmack verwirklichen konnte. Ich liebe Dancemusik, im Urlaub am besten gleich vor der Tür. Ich tanze für mein Leben gerne und das am liebsten den ganzen Tag. Ich mag spanische Küche und natürlich sollten das Shoppen und ein paar Touri-Ausflüge nicht fehlen. Und wo kann man das alles am besten vereinen? Natürlich auf…

IBIZA

Aber nicht nur das ich die Partyinsel überhaupt für meinen NON FAMILYURLAUB auswählte. Noch viel spannender war meine Urlaubsbegleiterin. Ja man mag es kaum glauben meine Mama begleitete mich für 5 Tage auf die Insel mit den besten Partylocations . Jetzt werden sich wahrscheinlich so einige denken: „Was die fährt mit ihrer Mutter nach Ibiza in den Urlaub?“ Oja und wer jetzt denkt, ich verbrachte dort einen gemütlichen Strandurlaub? Oh NO! Jeder, der schon mal auf der Insel war, weiß dort gibt es so einiges zu erleben. Natürlich waren 5 Tage dafür doch eher kurz, konnten uns aber durch die Auswahl des Hotels leider nicht mehr leisten. :-)) Da das mein erster Urlaub alleine mit meiner Mama war, sollte die Hotelauswahl keine Wünsche offen lassen und haben daher eines der besten und angesagtesten Hotels der Insel für unseren Aufenthalt gewählt. Darüber erzähle ich aber in einem eigenen Beitrag, denn das Ushuaia Beach Hotel hat definitiv eine eigene Review verdient.

 

TAG X) – Wo sind wir denn hier gelandet?

Noch geflasht vom Landeanflug auf die Insel, wo schon mehr als ersichtlich war, welche Gesellschaftsschicht hier vermehrt lebt, konnten wir es gar nicht erwarten die Insel zu erkunden. Nachdem wir aber nach ca. 7 Minuten Transferfahrt am Hotel angekommen sind, wurde uns erst bewusst, wo wir uns da eingemietet haben und somit wurde das Erkunden der Insel mal gleich verschoben. Den schon bei der Ankunft dröhnte uns tolle Dancemusik aus den vier Wänden des Hotels entgegen und schon war es um meine Mama und mich geschehen. Ruhig stehen war passe. 😉

Schnell noch wurden die Koffer ins Hotelzimmer gebracht, geduscht und für die erste Party aufgehübscht. Jetzt muss ich schmunzeln, denn alleine schon die Gepäckauswahl für 5 Tage Ibiza, brachte meinen Mann, alleine beim zusehen, wie wir zu Hause packten, am Rande der Verzweiflung. HALLO! 2 Frauen, 5 Tage Urlaub, da sind doch 4 Koffer wirklich nicht viel oder? Irgendwie hatte keiner Verständnis, außer meine Mutter natürlich, denn wir sind uns da mehr als ähnlich. Wir mussten selbstverständlich den halben Schuh- und Kleiderschrank mitnehmen, denn man weiß ja nie, wo man in einem Urlaub so hinkommt und welche Veranstaltungen man so besucht.

Und so erkundeten wir das Hotel von oben bis unten. Doch weit sind wir nicht gekommen. Denn am Pool des Ushuaia Clubs tanzen schon Tausende Partywütige bei der Musik von Axwell & Ingrosso. Sozusagen hatten wir die Musik, so wie wir uns das auch erhofften, direkt vor der Zimmertür. Das war der perfekte Einstieg in unseren 5-tägigen „Mamasurlaub“.

 

TAG 1) – Man sollte doch immer ruhig starten:

Ganz hippelig vom Vortag, hatten wir es noch gar nicht so ganz realisiert, wo wir uns da befanden. So schlenderten wir gemütlich, nach einem mehr als überzeugenden Frühstück, mit Kaviar, Champagner und Austern, am Strand des Playa de’n Bossa dahin. Neben dem Hardrock Hotel auf der einen Seite, bis hin zur Bora Bora Strandlocation, befinden sich dort mehr als genug Möglichkeiten um zu chillen oder nach einer Partynacht, gleich wieder mit lauter Musik weiter zu machen. Ihr seht also, mit viel Ruhe hat ein Ibiza-Urlaub nicht zu tun. Jedoch kann man sich am Strandabschnitt des Ushuaia Hotels doch auch zurückziehen und einfach nur die Sonne genießen. Das taten wir dann auch am restlichen zweiten Tag.

Wenn es ums Essen auf der Insel geht, so gibt es an jeder Ecke, eine große Auswahl an spanischen bis hin zu internationalen Restaurants, mit einer Auswahl an Köstlichkeiten. Besonders angesagt sind die unzähligen an Sushiangebote, die man mittlerweile in fast „jedem“ Restaurant auf der Speisekarte findet. Da wir uns aber schon vorab erkundigten, wussten wir das es an der Strandbar unseres Hotels, eines der besten Sushis der Insel gibt und so wurden wir gleich persönlich an unseren Liegen am Meer mit dem besten Sushi, das ich bis jetzt gegessen habe, verköstigt. Wer es aber vorzieht bei Speisen Geld zu sparen, findet auch direkt in Playa de’n Bossa sehr gute und vor allem günstige Alternativen.

Die Ushuaia Party am Abend ließen wir natürlich nicht aus. Denn niemand Geringerer als der altbekannte Armin Van Buuren legte seine alten Klassiker wie „This is what it feels like“ an diesem Abend auf. Natürlich brauchen auch Mamas zwischendurch einen kleinen Schönheitsschlaf und so ist es überaus angenehm, das dem partywütigen Publikum um Punkt 00:00 im Hotel die Boxes abgedreht werden. So können auch müde Hotelgäste beruhigt ein paar Stunden schlafen. Was ich aber eher bezweifle, dass dies der Großteil der Gäste macht. Denn natürlich geht es dann weiter in die angesagtesten Clubs der Insel. Neben dem Amnesia, Pacha, Space, gibt es unzählige weitere Locations wo bis den frühen Morgenstunden und darüber hinaus gefeiert werden kann. Also wenn einem der Eintritt von mindesten 60€ in einem der oben genannten Clubs nicht zu viel ist, sollte dort auf alle Fälle auch mal vorbeischauen. Tja wir haben das dann doch ausgelassen, denn unser Hotel und die Preise für Essen, Getränke (Mineral 12€ etc) hätten dann doch unsere Urlaubskasse gesprengt.

 

TAG 2) – Touritag und noch viel mehr…

Ein Tag in Eivissa sollte man unbedingt fix einplanen. Kulinarische Köstlichkeiten wie Tapas und gemütliche Bars laden zum Relaxen ein, aber auch das Shoppen kommt nicht zu kurz. Neben den gewohnten Stores wie Zara und Mango, gibt es auch tolle Boutiquen und vor allem kleine typisch, spanische Shops im Hippie Stil. Doch auch Sehenswürdigkeiten hat die City von Ibiza zu bieten. So machten wir einen kleinen Rundgang durch die kleinen Gassen der Stadt bis hoch nach oben, um den Ausblick über die Insel zu genießen.

Dieser Freitagabend hatte es aber auch noch in sich. Auf diesen DJ freuten sich meine Mama und meine Wenigkeit eigentlich am meisten. Der damals 18 jährige Martin Garrix, brachte das gesamte Hotel zum Beben.

 

TAG 3) – Auszeit:

Wer besonders großes Glück hat, hat vielleicht auch die Möglichkeit nach 24 Uhr mit dem TOP DJ’s of the World im Backstagebereich des Ushuaia Clubs gemeinsam weiter zu feiern oder aber auch am nächsten Tag mit dem ein oder anderen das Frühstücksbuffet zu teilen. Den auch die Stars nächtigen gerne gleich direkt im Hotel.

Da es also bei uns nach 24 Uhr wurde, war der Samstag unser Relaxingday. Und so verbrachten wir eigentlich die restliche Zeit am Strand und am Abend, ja wie soll ich sagen, im Bett. 

 

TAG 4) – Formentare und die letzte Nacht:

Der Sonntag wurde dann für einen kleinen Touriausflug genutzt. Wer schon mal auf Ibiza ist, muss sich natürlich auch die Nachbarinsel Formentera anschauen. Dafür gibt es unzählige Schiffe (stündlich) direkt vom Hafen bis auf die Nebeninsel. Dort angekommen geht es dann ca. 10 Minuten mit einem Linienbus weiter, bis man an den ersten maledivenähnlichen Sandstrand kommt. Mit dem einzigen Unterschied, dass du dort definitiv nicht so viel Ruhe wie in den Malediven genießen kannst, da Formentera meiste sehr überfüllte Strandabschnitte hat. Wer nicht gerne mit dem Linienbus fahren möchte, hat direkt am Hafen von Formentera die Möglichkeit auf einen Roller oder ein Fahrrad umzusteigen und die Insel selbst nach ruhigeren Stränden abzuklappern. 

Zurück nach einer holprigen und turbulenten Schiffsfahrt (tja ich denke, das nächste Mal verzichte ich auf Formentera und checke mir lieber ein Auto und erkunde Ibiza), wurde noch schnell am Hafen gespeist, denn schon wartete das nächste Highlight in unserem Hotel. An diesen Abend stand sie  Show von niemand anderen als Avicii auf dem Ushuaia Plan. Und wer mich besser kennt, weiß ich hab so ein kleines Aviciifieber in mir.. ;-)) Aber auch wenn ich schon unzählige Live EDM Shows gesehen habe, kann man die Shows im Ushuaia eigentlich kaum mit etwas vergleichen. Ja vielleicht Tomorrowland. Das ist aber schon wieder eine ganz andere Liga. Und wenn da unter euch Leser- und Leserinnen sich ein Veranstalter verbirgt. Also bei Tomorrowland wären meine Mama und ich definitiv dabei. 

 

Tag 5) – Und schon war es wieder zu Ende:

Und schon war der letzte Tag angebrochen. Wehmütig schleppten wir uns zum Frühstück, denn eigentlich waren wir erst jetzt nach 5 Tagen in dieser doch etwas anderen Luxuswelt angekommen. Aber ich könnte mich daran gewöhnen…hahaha….Doch Mama Denise war schlau genug und hat den Heimflug so gebucht, dass wir bis am Nachmittag noch den Tag am Pool mit dem besten Sushi und Pool DJ genießen konnten. 

Natürlich hat Ibiza auch noch viele andere Sachen zu bieten. Und wer schon mal in den Genuss gekommen ist, weiß auch das dort noch so einiges möglich wäre. Auch ich und meine Mama haben festgestellt, das 5 Tage eigentlich fast zu wenig sind da 1 oder 2 Tage für eine Inselrundfahrt auf eigene Faust angebracht gewesen wären. Und da wäre da auch noch das berühmte Cafe del Mare, Blue Marlin, die atemberaubenden Sonnenuntergänge in Portinatx oder in Benirráz u.v.m.

Nach den Zeilen, die ihr nun von meiner etwas anderen Mamas Reise gelesen habt, der hat gemerkt, dass ich bestimmt nicht zum letzten Mal dort war. Ich fühle mich dieser Insel, auch wenn ich sie erst 1 Mal genießen durfte, sehr verbunden und so werde ich, juhuuu es sind ja schon wieder 2 Jahre her, vielleicht auch dieses Jahr im Sommer wieder die Insel besuchen. Aber dieses Mal höchst wahrscheinlich nur für eine Nacht! Wie das gehen soll? Das erfährt ihr in diesem Sommer, wenn ich 2017 dazu nutze, Mallorca mit 3 Freundinnen und einem Auto zu erkunden.

INFO: Es sei mir verziehen das diese Bilder in diesem Beitrag nicht die Qualität der übrigen Pics auf meinem Blog aufweisen, da diese Pics zum damaligen Zeitpunkt mit einem Handy fotografiert wurden. Außerdem war ich mir zum damaligen Zeitpunkt auch noch nicht bewusst, das ich euch auf diese spannende Reise entführe. 😉

DISCLAIMER: Dieser Beitrag ist kein gesponserter Beitrag. 

Weiters möchte ich anmerken, dass die Zeit, die ich in die Umsetzung und Gestaltung jedes Beitrages investiere, aus freiwilligem Interesse entsteht. Jede angeführte Kennzeichnung ändert nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung zu von mir sorgfältig ausgewählten Produkten.

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