Der Herbst ist da – doch ich blicke nochmals zurück auf den wunderschönen und heißen Sommer 2017. 
Ich schwelge förmlich in Erinnerungen, denn der Sommer in diesem Jahr war doch etwas ganz Besonderes für mich. Warum? Das erzähle ich euch jetzt:

Der heurige Sommerurlaub war einer der längsten Urlaube, den ich ohne Kids verbracht habe. Ich müsste echt lügen wenn ich jetzt sagen würde, ich habe es nicht genossen. Ich kann mich kaum erinnern, wann ich so viel Energie in den letzten Jahren als Mutter hatte, als nach diesem Sommerurlaub. Natürlich habe ich zwischendurch meine Kinder sehr vermisst, jedoch war ich relativ entspannt, da diese in der Zwischenzeit einen tollen Urlaub mit Papa und Oma verbracht hatten. Dieser Mallorca Urlaub mit meinen Freundinnen kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Monate davor waren nämlich sehr turbulent und so konnte ich in diesem Urlaub einfach alles hinter mir lassen, relaxen und kam letztendlich erholt und ausgeruht zurück.

Jeder der vorab wusste, dass ich mit 3 Mädls nach Mallorca flog, dachte sofort an exzessiven Partyurlaub. Weit gefehlt. Schon im vorhinein waren wir uns einig, dass dieser Urlaub ein sehr chilliger werden würde. Beim buchen war uns also schon bewusst, dass wir dieses Mal auf Hotelhochburgen á la „Magic Life“ verzichten werden und uns eine Finca abseits der berühmten Partymeile gönnen . Schon bei den unzähligen Abenden zur Urlaubsplanung war der Spaßfaktor hoch und nachdem es uns auch nach vielen Versuchen nicht gelungen war, ein Tagesprogramm für den Aufenthalt zusammenzustellen, ließen wir es und flogen so ohne großen Pläne am 29. Juli nach Mallorca. 10 Tage mit Freundinnen über alles reden, für das wir sonst kaum Zeit finden, 10 Tage Lachen ohne Ende, 10 Tage die leckersten Gerichte zaubern, ein bis zwei (…) Gläschen Wein dazu trinken und wieder lachen ohne Ende.

Der erste Lachflash kam schon gleich direkt nach der Landung, nachdem wir unser Mietauto geholt hatten und feststellen mussten, dass wir ein kleines Kofferproblem hatten.  Ganz nach dem Motto: „OK, ICH BRAUCHE CA. 10 OUTFITS. HAB MAL ZUR SICHERHEIT, 26 EINGEPACKT“, waren es mehr Gepäckstücke als vorher gedacht und so durften wir gleich mal eine Runde Auto-Koffertetris spielen ;-). Nachdem wir Mädls dann das Kofferschlichten bezwungen hatten, machten wir uns auf den Weg zur ca. 45 km entfernten Finca im Osten des Landes. Was uns Vier dort erwartete?

„Herzlich Willkommen im Paradies“

Dort angekommen, blieb uns förmlich die Spucke weg. Ich meine, Internetfotos sagen ja meist nicht so viel aus, denn da wird ja jedes Eck überaus schön in Szene gesetzt und eigentlich bin ich jemand, der dann seine Erwartungen eher nach unten schraubt, um nicht enttäuscht zu werden. Doch hier war es anders. Kennt ihr das, wenn ihr wo hinkommt, wo ihr vorher noch nie ward und euch sofort wie zu Hause fühlt? So ging es mir und meinen Freundinnen, als wir aus dem Auto stiegen.

Über knapp 300 m2 Wohnfläche erstreckte sich die rustikale Finca Es Camp Fora“ auf einem Privatgrundstück von 20.500 m². Der Außenbereich mit den diversen Terrassen und die wunderschön angelegten Grünanlage rund um die Finca, ließ unser Herz sofort höher schlagen. Der 13m lange Pool, den man sonst mit hunderten anderen Touris in einem Hotel hätte teilen müssen, war nur für uns bestimmt! Ich könnte hier jetzt einen ganzen Roman schreiben, wie schön wir es dort hatten, aber ich lasse jetzt einfach mal die unzähligen Bilder für sich sprechen:

„Freundschaft ist, wenn wir uns ansehen, lachen und wissen, was der andere gerade denkt“

Wir genossen jeden einzelnen Tag auf dem Anwesen und machten das, was 4 Mädls – wenn sie unter sich sind – am besten können, in der Sonne am Pool liegen, quatschen und miteinander lachen. Auch das Kochen wurde in den Tagen sehr groß geschrieben und so zauberten wir uns täglich grandiose Speisen auf den Teller. Von typisch spanischer Küche, über Hausmannskost war alles dabei und irgendwie machte es auch mega Spaß mal nicht alleine in der Küche zu stehen. Und natürlich schmeckte der gute spanische Wein in Gesellschaft gleich noch viel besser. So war ein Tag schöner als der andere und um ehrlich zu sein, finde ich nicht, dass man im Urlaub jeden Tag Action braucht, wenn man die Zeit auch einfach gemütlich mit den besten Freundinnen am Pool verbringen kann.

„Wir gehören ans Meer, ganz einfach“

Aber natürlich haben wir unsere Tage auf der Insel nicht nur am Pool verbracht. Wobei wir uns schon schwer taten uns aufzuraffen, denn bei mehr als 40 Grad mag man sich dann auch nicht wirklich in ein Auto quälen. Doch die ein oder andere Bucht der Insel musste natürlich auch erkundet werden. Und so war unsere erste Station die traumhafte Bucht „Es Trenc“. Viele sehen diese immer noch als kleinen Geheimtipp, da sie mit ihrem kristallklaren Wasser und feinem weißen Sandstrand einer der paradiesischsten Buchten Mallorca’s ist.

Geheimtipp??? Hmmm… wenn man einfach die tausenden anderen Touris am Playa Es Trenc ausblendet, kann man hier wirklich einige traumhafte Stunden am karibisch-türkisen Meer verbringen. Außer ihr versucht euer Glück und seit schon vor 9:00 uhr und somit vor all den anderen Besuchern dort. Da offiziell die Bucht für Besucher erst ab diesem Zeitpunkt geöffnet wird. Wir hatten das Glück – denn wir waren natürlich bereits früher dort – dass der nette Herr an der Einfahrt zum Strand, welche durch einen Schranken gesichert war – vielleicht etwas Mitleid mit uns hatte und uns einließ. So konnten wir den Strand für 1 Stunde fast ganz alleine genießen.

INFO: Die Preise für den Parkplatz schwanken je nach Saison zwischen 4€ & 7,50€ pro Tag.

Wer auf mehr Action am Strand steht, sollte auf alle Fälle in der „Bucht Cala Llombarts“ im Osten der Insel vorbeifahren. Diese Bucht ist nicht nur besonders für Familien geeignet, sondern für Fels- und Klippenspringer absolut empfehlenswert. Das Wasser ist dort nicht so glasklar wie am Playa Es Trenc, jedoch im Ganzen überschaubarer und nicht so überfüllt. Weiters ist dort auch keine Gebühr für die Nutzung zu bezahlen.

„Mallorca kann natürlich auch anders“

So und nachdem der ganze Beitrag nun sehr idyllisch ist und ich einen Traum von einem entspannten Urlaub nahegebracht habe, sollte man dann doch auch noch zur Partynacht in Palma kommen. Jaaaa… also natürlich haben wir uns das nicht entgehen lassen. Hallo? Und hier möchte ich mir jetzt auch kein Blatt vor den Mund nehmen, denn jede RTL-Reportage ist fast noch untertrieben. Wer auf Bier, Schweiß- und Kotze Gestank steht, sollte hier mindestens 1x vorbeischauen. Uh ja, unser erster Eindruck, als wir am berühmt, berüchtigten Ballermann 6 ankamen? Ein kotzender Deutscher… ach wie klischeehaft.

Zwischen den unzähligen Currywurstbuden bahnten wir uns einen Weg zwischen besoffenen Deutsche und Österreichern – vorbei am Bierkönig in den Megapark. Danke an diejenigen, die uns den Tipp gegeben haben, dort vorbeizuschauen ;-)))). „Für immer ein Trauma“ – ganz nach dem Motto: Malle ist nur einmal im Jahr, sank auch bei uns nach wenigen Minuten die „Contenance“ und statt einem 1/8 Wein, wurde hier gleich mal die Halbe bestellt. Man muss dazu sagen, dass wir das nur deshalb taten, da die Preise für Großgetränke günstiger waren als normale Größen. Krank oder?

Geflasht von dem 3stöckigen Areal und grölenden, „angeheiterten Urlaubern“, wartete auf uns Girls im Erdgschoss des Megaparks das absolute Touri-Highlight. Hysterisch schreiende Damen und viel nackte Männerhaut. Oh Mann, dass ich sowas auch mal erleben durfte. Unfassbar! Doch wir kamen nach der schon sehr heißen „Six-Pack-Show“ mit Marc Terenzi (ja der amtierende Dschungelkönig ist nun Stripper am Ballermann, was für eine grandiose Karriere), bald mal zu der Erkenntnis, dass diese Lokale dann noch nicht so unsere sind.

Ob dies die einzige Partynacht auf unserem Mädlstripp blieb? Hmmm….Ich denke darüber nach und berichte ich in einem speziellen Travelbeitrag in den nächsten Wochen! 😉

DISCLAIMER: Dieser Beitrag ist kein gesponserter Beitrag. 

Weiters möchte ich anmerken, dass die Zeit, die ich in die Umsetzung und Gestaltung jedes Beitrages investiere, aus freiwilligem Interesse entsteht. Jede angeführte Kennzeichnung ändert nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung zu von mir sorgfältig ausgewählten Produkten.

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