Eigentlich habe ich mir fest vorgenommen keinen Jahresrückblick auf meinem Blog zu veröffentlichen. Aus einem ganz einfachen Grund. Das letzte halbe Jahr war eher von Enttäuschungen und mehr Tiefen als Höhen gezeichnet. Doch vor wenigen Tagen stand ich unter der Dusche, dachte an negative, aber auch an schöne Momente der letzten Monate und dann hat es mich einfach überkommen und habe diese Zeilen niedergeschrieben. Ich hatte den Drang gewisse Sachen loszuwerden. Und warum ich das gerade mit EUCH teile? Um vielleicht auch anderen Mut zu machen einfach immer weiter zu machen, egal was kommt.

Wer meinen Blog verfolgt weiß, dass sich zur Jahresmitte wohl eine der größten Veränderungen in meinem und vor allem im Leben meiner Kinder abgespielt hat. Die Trennung von meinem Mann und so auch ein Umzug in eine neue Wohnung. Aber auch wenn das eine der schmerzhaftesten Erfahrungen bis jetzt war, kann ich rückblickend dazu sagen, dass dies eine befreiende Entscheidungen war. Das mag jetzt für manche doch etwas überraschend sein aber mein Exmann und ich bereuen diese Entscheidung nicht. Im Gegenteil, wir meistern die ganze Situation mehr als vorbildlich. Ich möchte uns da jetzt nicht allzu hoch loben, doch Außenstehende sehen uns doch als große Ausnahme, da unser Verhältnis seit der Trennung sich kaum verändert hat, sondern wir wirklich so miteinander umgehen, wie es eigentlich nach einer Scheidung für alle Beteiligten gehört. Auch die Kinder haben bis zum heutigen Zeitpunkt nicht negativ auf das Ganze reagiert, sondern genießen zu gleichen Teilen Mama und Papa.

Im letzten Halbjahr gab es da dann natürlich noch weitere kleine Enttäuschungen, sei es im Privatleben oder auch als Bloggerin. Doch diese haben mir einfach noch mehr Kraft gegeben und mich lernen lassen. Ja ich kann von mir selbst sagen, ich bin eine Kämpferin. Eine Kämpferin die versucht immer sie selbst zu bleiben und ihr Ding durchzieht. So bin ich nun seit Mai so gut wie auf mich alleine gestellt. Kindererziehung, Job, Selbstständigkeit. Auch wenn es schwer war, in die neue Situation zu finden, hatte ich immer große Unterstützung von meiner Familie und vor allem auch von meinen Freundinnen. Was würde ich bloß ohne sie machen. Sie sind täglich durch dick und dünn mit mir gegangen. DANKE!

2017 –  DU hast es in vielen Lebenslagen ganz schön spannend gemacht

Der Urlaub auf Mallorca im August (Beitrag hier) mit meinen Mädels war für mich sozusagen ein kleiner Startschuss in ein neues Leben. Mit einer riesenportion Energie kam ich aus dem 10-tägigen Sommerurlaub zurück und zehrte lange an den überwältigenden Glücksgefühlen, die diese Reise in mir auslösten. Diese brauchte ich auch, denn neben meinen Jobs wartete ein großes Ereignis im September auf meine Familie. Mein Sohn kam in die erste Klasse und somit kamen hier einige neue, spannende Aufgaben auf uns zu. Doch mein Sohn hat schnell in den Schulalltag gefunden und meistert jeden Tag wirklich gut.

Große Überraschungen gab es ganz unerwartet im November und Dezember für mich. In meinem Pragbericht (hier) entführte ich euch auf eine meiner spontansten Wochenendtrips, die ich bis jetzt gemacht habe. Auch Paris – die Stadt der Liebe durfte ich für eine Nacht erleben. Diesen Beitrag bekommt ihr im neuen Jahr zu lesen, denn ich möchte diese positiven Momente auch im neuen Jahr mit euch teilen. Weiters habe ich im vergangenen Jahr einige tolle Menschen kennengelernt, die mich in schlechten Zeiten zum Lachen gebracht haben, mit mir auf Reisen gegangen sind, mich ein wenig aus dem Alltag geholt haben, meinen Bloggerhorizont erweitert und mir einige wichtige Dinge für das Jahr 2018 mitgegeben haben. Mir auch aufgezeigt haben, dass man als alleinerziehende Mama überaus positive Momente erleben kann.

Ich bin mittlerweile in die alleinerziehende Singlemamarolle gut hineingewachsen und für mich haben sich dadurch auch einige neue Türen geöffnet. Ich werde daher diese Türen im neuen Jahr nutzen, um weiterhin Erfahrungen für mich zu sammeln, die ich auch irgendwann meinen Kindern weitergeben kann. Jede alleinerziehende Mama da draußen, sollte versuchen auch immer auf sich selbst zu achten, ihre Träume, so weit es möglich ist, zu erfüllen und zu leben. Die Kinder können daraus nur lernen.

Daher habe ich mir für das Jahr 2018 keine großen Ziele gesetzt, denn ich denke man sollte als Mama mit kleinen Schritten immer wieder versuchen, das was man sich vornimmt zu erreichen, um im Leben glücklich zu sein!

FÜR DIE TOLLEN FOTOS BEDANKE ICH MICH HIERMIT BEI MARLENE VON BLOSSOMFAIRYTALES

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