Auch wenn man denkt als Mutter sei das Glück mit Kinder perfekt, geht einem manchmal trotz allem im Alltag einfach das Lächeln verloren. Nachdem 2017 – besonders das letzte halbe Jahr eine große Veränderung und einige „Überraschungen“ parat hatte, habe ich immer versucht positiv zu bleiben und das Beste daraus zu machen. Gerade der Sommerurlaub mit meinen Mädls (Beitrag hier) hat mir wieder gezeigt, dass nur wenige Tage Auszeit reichen, mir ein entspanntes Lächeln ins Gesicht zurück zu zaubern und den Alltag als alleinerziehende Mama wieder einfacher zu meistern und viele Dinge entspannter zu sehen. Doch auch nach meinem Mallorca-Urlaub ging es immer wieder Auf und Ab, die mich wieder an mir zweifeln ließen. Doch als Mutter versucht man sich immer wieder aufzuraffen, damit  für die Kinder alles einigermaßen „normal“ weiterläuft. Doch nun war es wieder an der Zeit mir etwas Gutes zu tun. Und so passierte vor wenigen Tagen etwas, mit dem ich in diesem Jahr so gar nicht mehr gerechnet habe…ich packte für einer meiner spontansten Reisen meinen Koffer.

ÜBERLEGE NICHT LANGE, SONDERN TU ES!

Dieser Kurztrip war mehr für mich als nur „eine Reise“. Viel mehr war es ein ausgelassen sein, weg von zu Hause, Abenteuer, Erfahrungen austauschen/gewinnen und nachdenken, über all das was in den letzten Monaten so passiert ist. Dieses Prag Wochenende war aber auch eines der schrägsten Erfahrungen, die ich in meinem Leben gemacht habe – und das dies so positiv und vor allem mega lustig verlaufen würde, hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Aber ja…ich bin halt auch nur ein Mensch der gerne wagt und einfach macht und wenn einem dann zufällig ein Mensch über den Weg läuft, der mindestens gleich spontan ist, dann konnte so ein Trip auch nur „magisch“ werden.

Warum ich bisher noch nie in Prag gewesen bin, lässt sich eigentlich nicht erklären. Denn jeder der dort war, erzählte mir wie wunderschön diese Stadt ist. Aber nun war es endlich soweit, mich selbst davon zu überzeugen. Nach einer 5stündigen Autofahrt befand ich mich am Freitag Abend im wunderschönen Motel One der tschechischen Hauptstadt (Hotelbericht folgt in Kürze). Und nur zwei Stunden später saß ich bereits in einem argentinischen Restaurant mit einem Glas Weißwein. Ein Wochenende Kultur, Essen und noch viel mehr wartete somit auf mich.

Nachdem ich das Hotel am Samstag vormittags verließ, um Prag zu erkunden, befand ich mich kurz darauf mitten in der historischen Altstadt. Anstatt mich direkt auf die klassischen Sehenswürdigkeiten zu stürzen, nahm ich mir vor mich einfach mal treiben und unverfälscht auf mich wirken zu lassen. So lief ich planlos durch die Gassen und landete danach auf der berühmten Karlsbrücke – die wiederum ist die Verbindung zum interessanten Stadtteil Malá Strana,der sogenannten Kleinseite, wo mir neben den vielen kleinen Restaurants und Kaffees mit Blick auf die Moldau, sowie den gepflegten Parks, die Prager Burg förmlich in ihren Bann zog. Obwohl sich die Innenstadt als sehr modern bezeichnen lässt, kommt man bei einem Spaziergang immer wieder an Stellen, die einen authentische Eindrücke über das frühere, alte Prag vermitteln.

Natürlich wurden neben der Altstadt auch ein oder zwei Shoppintempel durchforstet. Doch ich kann dieses Mal mit Stolz sagen: Ich habe nichts gekauft, denn ich hatte auf meiner Pragreise noch ganz etwas spezielles vor und kam somit mit einem etwas anderen Souvenier nach Hause. Ein Souvenier, das förmlich unter die Haut ging.

FÜR DIE TOLLEN FOTOS BEDANKE ICH MICH HIERMIT BEI @grandegrubaer

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